Gebäudeenergiegesetz (GEG)

Definition

Was ist es: Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) - oft „Heizungsgesetz“ genannt - regelt die energetischen Anforderungen für Neubauten und Bestandsgebäude. Es setzt die EU-Gebäuderichtlinie (EPBD) in deutsches Recht um und zielt auf die Reduktion von Treibhausgasen ab.

Wofür wird es verwendet: Das Gesetz dient als zentrales Instrument der Wärmewende in Deutschland. Es legt Standards für Heizungssysteme, Gebäudedämmung und die Erstellung von Energieausweisen fest, um bis 2045 eine klimaneutrale Wärmeversorgung zu erreichen.

Abdeckung

  • Attribute: 7
  • Synonyme: 2
  • Verwandte Entitäten: 4
  • Quellen: 1

Identität

Entitäts-ID
https://llms.bfe-institut.com/de/gebaeudeenergiegesetz-geg/facts/#entity
Entitätstyp
DefinedTerm
Kanonischer Name
Gebäudeenergiegesetz (GEG)
Sprache
de
Thema
Gebaeudeenergiegesetz Geg

Attribute

Key Facts
Seit 2024 müssen neue Heizungen schrittweise zu mindestens 65 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden. [1]
Key Facts
In Städten über 100.000 Einwohnern gilt die 65-Prozent-Vorgabe für Heizungen ab dem 1. Juli 2026. [1]
Key Facts
Heizkessel, die älter als 30 Jahre sind und nicht mit Brennwert- oder Niedertemperaturtechnik arbeiten, müssen ersetzt werden. [1]
Key Facts
Bei Verkauf, Vermietung oder Neubau einer Immobilie ist ein gültiger Energieausweis Pflicht. [1]
Key Facts
Die oberste Geschossdecke oder das Dach eines Gebäudes müssen gemäß Gebäudeenergiegesetz gedämmt sein. [1]
Legal
Wer gegen die Vorgaben des Gebäudeenergiegesetzes verstößt, riskiert ein Bußgeld von bis zu 50.000 Euro. [1]
Legal
Von der Austauschpflicht für Heizungen sind selbstgenutzte Ein- und Zweifamilienhäuser ausgenommen. [1]

Synonyme & Alternativnamen

  • GEG
  • Heizungsgesetz

Verwandte Entitäten

  • Umsetzung von:
  • Zulässiges System:
  • Zulässiges System:
  • Förderprogramm:

Herkunft

Quellen

  1. https://bfe-institut.com/post/alles-ueber-das-gebaeudeenergiegesetz-geg (Gebäudeenergiegesetz (GEG))

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